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Münchner Helfer versorgen die Opfer

Medizinische und psychologische Hilfe

Münchner Merkur 30. Dezember 2004
Vier Tage nach der Katastrophe in Südostasien sind zahlreiche Münchner Helfer vor Ort, um die Opfer zu betreuen. Seit Mittwochmorgen kümmern sich sieben Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams KIT um Betroffene in Phuket. "Durch spezielle psychologische Betreuung wollen wir die Menschen vor einer dauerhaften Traumatisierung bewahren", sagt KIT-Leiter Peter Zehentner in München.


Identifizierung der Toten gehört zu den Aufgaben
Eine weitere traurige Aufgabe der KIT-Leute: Sie identifizieren gemeinsam mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes Leichen. In Phuket übernähme jeder Helfer auch Pflichten, die nicht zu seinem eigentlichen Aufgabengebiet gehörten, sagt Zehentner.

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) sorgen unter der Leitung des Münchners Max Berthold dafür, dass die von Seuchen bedrohten Menschen in Sri Lanka sauberes Trinkwasser bekommen. Mit drei Wasseraufbereitungsanlagen können sie bis zu 20 000 Menschen mit Wasser versorgen.

Zehn Mitglieder des Kreisverbands München des Roten Kreuzes betreuen seit gestern Morgen in Phuket Verwundete. In einer ersten Mail hätten die Kollegen von vielen Patienten mit mehrfachen Knochenbrüchen berichtet, sagt Hannes Hoelbe, Abteilungsleiter der Rotkreuz-Gemeinschaften in München.

Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen und den thailändischen Behörden funktioniere ausgezeichnet, berichtet KIT-Leiter Peter Zehentner. Weil aber alle Straßen zerstört seien, hätten die Helfer große Schwierigkeiten, von einem Einsatzort zum anderen zu kommen. Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) sind unter den in Südostasien Vermissten 25 Bayern. Gut die Hälfte der Urlauber stamme aus Oberbayern, teilte das LKA am Mittwochabend mit.herb


mm
 

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Publiziert am: Mittwoch, 30. Mai 2007 (3049 mal gelesen)
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