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Schutz der Mitarbeiter

Wen Menschen sich ehrenamtlich in einer solchen Einrichtung engagieren, muss der Schutz der Mitarbeiter höchste Priorität haben. Der Schutz der KIT-Mitarbeiter hat auch Einfluss auf die Qualität der Betreuung. Nur wenn es dem Mitarbeiter gut geht, kann dieser auch gut betreuen. Zur Entlastung und Minimierung der Belastungen der Mitarbeiter im KIT-München dient u.a.:

  • Strenge Mitarbeiterauswahl nach einem festen Standard und schriftlich dokumentierten Gesprächen
  • Eine sehr gute und fundiertet theoretische und praktische Ausbildung damit die Mitarbeiter im Einsatz handlungsfähig bleiben
  • Mentorensystem für Mitarbeiter nach Abschluss der praktischen Ausbildung . Der KIT-Mitarbeiter wählt sich aus der Gruppe seiner Praxisanleiter eine Person der für Ihn nach bei und nach den Einsätzen jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung steht.
  • Stetiges Angebot von Fort-, und Weiterbildung
  • Gute Arbeitsmaterialien und Einsatzausstattung wie z. B. ein eigenes spezielles Telefonbuch, aktuelle Unterlagen verschiedenster Einrichtungen, unterschiedlichste Informationsmaterialien auch in verschiedenen Sprachen, Informationssammlungen wie z.B. das Mitarbeiterhandbuch.
  • Einsatzkleidung mit ihren verschiedenen Funktionen von Erkennbarkeit als helfende Einsatzkraft und Autorisierung über Abgrenzung bis hin zu Hygiene- und Sicherheitsaspekten
  • Umfangreicher Versicherungsschutz
  • Das Gespräch mit dem ablösenden Kollegen
  • Gespräch und Austausch von Erfahrungen im Kreis des Teams auch bei Teamaktivitäten.
  • Gespräch / Kontakt z.B. per E-Mail, mit den hauptamtlichen Mitarbeitern im KIT- Büro, die auch außerhalb der Bürozeiten ansprechbar sind.
  • Gespräch / Kontakt z.B. per E-Mail, mit dem ehrenamtlichen fachlichen Leiter.
  • Supervision (min. einmal im Monat geleitet von externen Supervisoren) in der auch über eigene Belastungen oder Probleme im Einsatz gesprochen wird.
  • Eigene Supervisionen nach größeren Einsätzen z.B. mit dem eingesetzten Team und auf Wunsch auch mit dem Backup-Team in München.
  • Betreuung der Angehörigen der eingesetzten KIT-Mitarbeiter bei größeren und längeren Einsätzen z.B. bei den Einsätzen in New York, den Busunglücken 2003 oder bei der Flut in Asien 2004.
  • Spezielles Konzept für Großschadenslagen das u.a. zum Schutz der Mitarbeiter spezielle Abläufe z.B. für Pressekonferenzen nach größeren Einsätzen festlegt, Stichwort Bodygardprinzip. Ein Mitarbeiter der im Einsatz war wird ein Mitarbeiter aus der Basis zugeordnet der diesen begleitet.
  • Hobbys, Freizeitbeschäftigung, gemeinsame Aktivitäten
  • Annerkennung der Tätigkeit auch in der (Fach-)Öffentlichkeit
  • Beratung, auch im Einsatz, durch den Bereitschaftskoordinator BKO bzw. L-PSU. Ein speziell ausgebildeter und autorisierter KIT-Mitarbeiter, der rund um die Uhr telefonisch erreichbar ist und im Bedarfsfall auch vor Ort kommen kann.
  • Den ASB als große Organisation im Hintergrund.
  • Die Möglichkeit, bei schwierigen Einsätzen oder Einsätzen mit mehreren zu betreuenden Personen einen oder mehrere KIT- Mitarbeiter über die ASB-Einsatzzentrale nachzualarmieren
  • Die Entscheidung, sich im Dienst ablösen zu lassen
  • Zeitnahe Auswertung der verpflichtend zur führenden Einsatzprotokolle und Rücksprache mit dem Mitarbeiter. Sollten dem auswertenden Kollegen im Protokoll Belastungen auffallen oder sollte der Mitarbeiter das spezielle Feld dafür angekreuzt haben, wird mit dem KIT-Mitarbeiter vom Büro aus Kontakt aufgenommen.
  • Nur einmaliger Kontakt der Mitarbeiter mit den Betroffenen. Jeder weitere Kontakt muss zum Schutz des Mitarbeiters über das KIT-Büro laufen.
  • Jährlich stattfindende und standardisierte Mitarbeitergespräche mit der Vereinbarung zur Mitarbeit für die kommenden 12 Monate.
  • Festlegung bestimmter Abläufe, z.B. Flussdiagramme für Standardeinsatzsituationen zu Orientierung für den Mitarbeiter im Mitarbeiterhandbuch.
  • Halbjahrestreffen des gesamten Teams zur Berichterstattung der Leitung und zur Diskussion dienst- und einsatzbezogener Themen.
  • Regelmäßige Information der Mitarbeiter durch einen Newsletter (einmal monatlich) eine Mailingliste und ein eigenes Intranet.
  • Gute Vernetzung mit den anderen Einsatzkräften in München
  • Kein zweiter Kontakt zu Klienten. Notwendige Zweitkontakte z.B. für Nachfragen die nicht durch die Mitarbeiter des KIT-Büros geklärt werden können, dem Wunsch des Klienten sich persönlich zu bedanken oder und besonders für die Vorbereitung von Gerichtsprozessen müssen immer über das KIT-Büro laufen. Der Klient erhält auch nie eine private Erreichbarkeit des Mitarbeiters, sondern wird vom Mitarbeiter zurückgerufen.
  • Vereinbarung u.a. mit der Ludwig-Maximilians-Universität München zur bevorzugten t herapeutischen Behandlung von Mitarbeitern des KIT im Bedarfsfall.
  • Strenge Regeln zu Auszeiten und Ausstieg aus dem Team

  • Das System des Mitarbeiterschutzes wird derzeit im Rahmen einer Studie durch die LMU untersucht.
    Grundsätzlich ist unser Dienst für betreute Personen immer kostenfrei. Die Finanzierung des KIT erfolgt aus Mitteln des Arbeiter-Samariter-Bundes, Regionalverband München/ Oberbayern e.V., eine Zuschuss der Stadt München, sowie aus Spenden.

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Publiziert am: Donnerstag, 05. April 2007 (5217 mal gelesen)
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